Capital: Wie sich Unternehmen gegen Homeoffice-Faulenzer wappnen

Das Magazin CAPITAL (v. 30.12.2025) zitiert Prof. Dr. Michael Fuhlrott im Beitrag „Wie sich Unternehmen gegen Homeoffice-Faulenzer wappnen“:

„Rechtlich ist die Lage klar. Wer vorsätzlich Arbeitszeiten falsch erfasst, Pausen unterschlägt oder nicht geleistete Stunden abrechnet, riskiert Abmahnung oder Kündigung. Der Arbeitsrechtler Michael Fuhlrott erklärt im „Spiegel“, dass Gerichte zwischen Fahrlässigkeit und Vorsatz unterscheiden. Eine versehentliche Falscherfassung werde meist abgemahnt, eine bewusste Täuschung hingegen könne eine sofortige Kündigung rechtfertigen.

Im Homeoffice legen Gerichte dabei häufig einen strengeren Maßstab an. Der Grund: Arbeitgeber seien hier besonders auf Vertrauen angewiesen. Wer dieses missbrauche, begehe einen schwereren Verstoß. Formal gilt sogar das Ausräumen der Spülmaschine während der Arbeitszeit als Betrug. In der Praxis werden jedoch Bagatellen und systematische Täuschung klar getrennt.“

Der Beitrag ist hier online abrufbar.

+49 40 3039875-0